Herzlich willkommen

Ich arbeite freischaffend in Berlin als Sängerin, Kursleiterin, Gesangslehrerin und Theatermacherin.

Ich habe an der HS für Musik” Carl Maria v.Weber” in Dresden Gesang studiert und war lange Jahre an verschiedenen Theatern als Sängerin engagiert.

In den letzten Jahren habe ich für Eltern-Kind-Kurse eine eigene Form des spielerischen Erlernens von Liedern entwickelt. Im Zusammenhang mit dieser Arbeit schreibe ich Kinderlieder.

Ich trete in selbst entwickelten Theaterstücken und Performances auf und werde immer wieder zu Chorprojekten an großen Theatern eingeladen. Der Entfaltungs-Prozess der menschlichen Stimme interessiert mich sehr und ich gebe Gesangsunterricht für Laien und Profis.

Außerdem habe ich Theaterstücke dramaturgisch betreut, Stückfassungen/ Übersetzungen und im Team Theaterstücke nach literarischen Vorlagen erarbeitet. Aktuell realisiere ich mit einem Team mein Kinder-Lieder-Hörspiel “Katerwecker”

Singen wie die Vögelein – spielen wie die Kätzchen

Lieder – Lern – Singe – Spiel – Kurse für Kinder und Eltern


Wir Kinder singen gerne-
Und tanzen auch dazu
Wir singen nah und ferne
Von Frosch und Kakadu.

Wir singen und wir tanzen
Und kullern mit viel Spaß
wie kleine Pomeranzen
durchs morgenfrische Gras!

S.Roth


SINGEN tut uns gut, es macht uns fröhlich, lebendig und verbindet.

SINGEN beruhigt, vermittelt Geborgenheit und Wohlbefinden.

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Kursorte und Termine

Die Kurse finden an folgenden Orten zu folgenden Zeiten statt: Continue Reading »

Neues vom Kater Tibet

Katerverse werden für Unterstützer des Crowdfundings für das Hörspiel “Katerwecker” vom Kater höchstselbst verfasst!

Siehe link:  https://www.startnext.com/katerwecker

(Lektorin und Agentin S.Roth)


Katerphilosophie


Die Welt erklärt sich durch: Miau!

Sie trägt ein Streifenkleid.

Der Kater liebt die Katzenfrau,

das schafft ihm manches Leid.


Weihnachten ist nicht Frühling


Der Kater und der Weihnachtsmann,

die sind Saisonarbeiter,

der Kater liebt so viel er kann,

liebt stark und frühlingsheiter.


Drei Frauen liebt er – oder vier,

mauzt laut es in die Welt!

Doch im Dezember ist das Tier

auf ausruhn eingestellt.


Da ist der liebe Santa Claus

doch sehr viel reizender,

krakeelt nicht so vor unserm Haus

und bringt Geschenke her.


Und weitaus lieber hören wir

die Glöckchen zärtlich läuten

als wenn das wilde Katertier

laut ruft nach seinen Bräuten!


Vom Älterwerden


Der Kater hebt die Pfoten hoch,

hoch über seinen Kopf -

wie ist der Mensch im Wesen doch

ein jämmerlicher Tropf!


Und welches alberne Geschrei

stimmt er zuzeiten an:

Ein weitres Lebensjahr vorbei!

Ich werde alt – und dann..


Dann werd ich runzlig, werde dick

und werde auch noch dumm!

Und für der Liebe tiefes Glück

ist auch die Zeit herum!”


Wie kann man doch die Wirklichkeit

so fürchterlich verkennen,

des Lebens Freud und Lieblichkeit

nicht schätzen, nein – verpennen!


Seht mich doch an! Ich habe schon

zehn Jahre auf dem Buckel.

Bin stattlich, schlau – ein Göttersohn

und kein tattriger Zwuckel!


Ich bin nicht dick, bin stark und schön

werd immer schöner nur -

von allen Kätzchen gern gesehn,

belesen, voll Kultur!


Denk nicht an morgen, fang die Maus

wenn sie ganz zart und süß.

Und laufe fröhlich um das Haus

trotz Fuchs und Finsternis.


Machts doch wie ich und jammert nicht,

Zeit ist nur Illusion!

Das Alter bringt nicht nur Verzicht-

es bringt auch die Pension!



Herbst beim Kater


Der Kater schaut in großer Not

auf seinen Hof hinaus,

verschmäht das angebotne Brot

sehnt sich nach einer Maus..


So sehnen wir uns manchmal auch

und spüren einen Schmerz -

der Herbst piekst uns in Herz und Bauch

und polkt an unserm Herz..


Silvesterleid

Die Menschen böllern wild herum-
das ist dem Kater viel zu dumm,
ganz prätentiös sagt er: “mi-au!”-
das klingt zwar schlicht, doch trifft’s genau..


Katergeburtstag


Der Kater feiert gern und oft-

am liebsten ganz allein,

mit Maussteaks, ziemlich frisch und soft,

lädt manchmal auch wen ein.


Geburtstag, findet dieser Herr,

ist nämlich jeden Tag-

er tut sich damit gar nicht schwer,

weil er gern feiern mag!


Manchmal schenkt er für sein Büfett

mir einen Gästebon,

das find ich zwar so richtig nett,

doch ess ich nichts davon..


Gedanken zur Weihnacht 2015


Der Kater sinnt: mein zehntes Jahr

neigt sich der Weihnacht zu-

mein Pelz ist schwer, mein Geist wird klar,

mein Sehnen kommt zur Ruh.


In dieser mystisch stillen Zeit

lockt Vogel nicht noch Maus,

mich aus der Welt-Verlorenheit -

und auch nicht aus dem Haus.


Der Kater sitzt und kontempliert,

die Aureole glüht,

ob’s draußen regnet, schneit, gefriert -

selbst wenn der Kirschbaum blüht:


das gilt dem Kater alles gleich,

er ist ein weiser Herr!

Und seiner ist das Himmelreich

im Sterneleuchtemeer.


Gedenkt des Katers Seligkeit,

ihr Menschen auf der Welt,

verplempert nicht die schöne Zeit

mit Rennerei nach Geld!


Und ist das Portemonnaie mal leer,

der Magen piekt und sticht

und auch zu trinken gibts nichts mehr -

vergesst die Lehre nicht:


Zeit wäre Geld, behauptet sie,

und sollte das so sein,

heimst Kater als Finanzgenie

das Geld im Schlafe ein!


Drum legt, wenn die Penunze fehlt,

euch katergleich aufs Bett-

ihr nehmt euch Zeit, habt folglich ihr Geld

und macht’s euch auch noch nett!



Weihnachtsgruß 2013


Im Winterpelz der Kater ist

ein ausgesprochener Sophist.

Die Leibesfülle leugnet er,

als ob Erscheinung sie nur wär.


Beweglich anmutsvoller Geist

des Katers wahres Wesen heisst!

So spricht der Katerphilosoph:

Esst, trinkt euch satt und seid nicht doof!


Wird nur der Geist nicht faul und fett,

bleibt alles andre auch ganz nett!


Weihnachten 2014


Ein Kater in der Weihnachtszeit

ist Krönung der Besinnlichkeit-

er meditiert auf seinem Kissen-

trotz allen Sorg- und Besorgnissen.


Er duldet selbst des Dativs Krück’,

(schaut man zwei Reime mal zurück)

und fordert nur, was ihm gebührt:

Filets vom Fisch und Maus faschiert,


ein warmes Plätzchen für den Leib

und ab und zu zum Zeitvertreib

ein Stündchen menschliches Bemühn,

treppauf und -ab etwas zu ziehn,


das käterliche Neugier weckt -

auch wenn es nicht besonders schmeckt,

den Gang zur Haustür anzutreten,

wenn Kater schreit in Liebesnöten


und ihn nach angemessner Zeit

im Modus der Bequemlichkeit

hineinzutragen sanft und gütig.

Das scheint dem Kater edelmütig!


So kann am käterlichen Wesen-

versteht er’s nur, der Mensch genesen!

Lasst weihnachtlichen Pelzesglanz

eu’r Herz verwandeln – gar und ganz!

“Katerwecker”

Kinder – Lieder – Hörspiel von Sibille Roth


Geschichte, Liedtexte und Melodien: Sibille Roth

Arrangements und Regie: Ingvo Clauder

Illustrationen: Anna Baykaloglu

Mitwirkende:  Werner Hennrich, Esther Roth, Iduna Hegen, Rita Anton, Moritz von Cube, Peter Mario Grau, Magdalena Roth, Franziska Dittrich, Johannes Plank, Claudia Carigiet, Jürg Kienberger, Robin Poell, Ulrike Mierau, Claudio Spieler, Marc Boadu u.a.

Unterstützt unser Projekt auf Startnext unter:

https://www.startnext.com/katerwecker



Ein Mädchen und ein Kater machen sich auf den Weg in den Wald und die Welt bis nach dem hohen Norden, um endlich einmal nicht nur über Abenteuer zu reden, sondern sie auch zu erleben. Beide sind notorische Rechthaber und Neunmalschlaue und verirren sich trotzdem auf ihrem Trip ins Unbekannte. Ihnen fallen jede Menge freche Sprüche und Lieder ein, mit denen sie sich Mut machen, damit auch in unangenehmeren Situationen der Spaß nicht auf der Strecke bleibt.

Die Lieder reichen von witzigen, verrückten Geschichten über den Eisbärball, den Messie-Räuber, die kinderfreundliche Hexe und das Ferienparadies der Osterhasen, von melancholischen Liedern über die Großstadt, die nicht aus ihrem Winternest heraus kriechen möchte bis hin zum Song von den wilden Gespenster-Kindern und der schlauen Kinder-Philosophengang.

Diese musikalische Reise ist auch eine Reise in verschiedene Länder und Stile. Es werden Standards von Jazz, Blues, Reggae, Swing, Charleston und auch Ethnopop zitiert.


Der “Katerwecker” hat auch seine eigene Website:


http://katerwecker.de/

about:\\Liebe nach Khalil Gibran

about:\\Liebe

nach Khalil Gibran

Er : Peter Grau

Sie : Sibille Roth

Regie : Felix Goldmann
Sound : Grit Lindau
Design : Jens Uwe Behrend
Licht : Daniel Semke

Produktion des Zygmunt Wolski

Theaters im ACUD Kunstverein

ACUD Theater
Veteranenstraße 21
10119 Berlin-Mitte
Tel: 030 – 44 35 94 97

www.acud.de

Premiere: 12.12.2014

„Liebe“ ist die erste Rede des Almustafa aus „Der Prophet“ von Khalil Gibran, erstmals erschienen in New York 1923.
Der Autor ist 1883 in Bischarri im Libanon (damals Osmanischen Reich) geboren und im Alter von zwölf Jahren mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in die USA ausgewandert.
New York wurde Gibrans zweite Heimat, nachdem er noch in Beirut Kunst, Französisch, Arabisch, arabische Literatur und in Paris Kunst und europäische Literatur studiert hatte.
Gibran ist ein Wanderer zwischen den Welten. Zeit seines Lebens war es ihm ein Anliegen eine Brücke zu sein zwischen Orient und Okzident.
Gibran hat lange am „Propheten“ gearbeitet und sich dann entschlossen ihn in englischer Sprache zu veröffentlichen.
Für die Hippies der sechziger Jahre wurde es zum Kultbuch. Die Mischung aus Rebellion und Infrage stellen des gewöhnlichen Kapitalismus zog sie magisch in Bann. „Make Love, not War“ ist ein Slogan der Blumenkinder von 1968 und der ist 2015 aktueller denn je…
Das Zygmunt Wolski Theater des ACUD Kunstvereins hat sich daran gemacht, Gibrans Text auf die Bühne zu bringen. Herausgekommen ist ein bunter Reigen assoziativer Spielszenen, der Fiktion und Wirklichkeit mischt und sich experimentell mit dem Thema auseinandersetzt.
Gibrans Text gehört zu dem Schönsten und Tiefsinnigsten, was je über die Liebe gesagt worden ist :
„Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen. Denn die Liebe genügt der Liebe. Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.“

Dada in Berlin

DadA iN BeRLiN

Festival vom 5. – 7. Februar 2016
Das ACUDtheater feiert den 100. Geburtstag

Sonntag 7.2.16

19:30
Sibille Roth, Werner Hennrich :

Performance  “Zwischen Chlebnikow und Scheerbart liegt Tschechow auf dem Weg hin zu Wolf und sieben Geistlein”

Photo: Taschari Pipri

Werner Hennrich und Sibille Roth spielen auf dem eigenen Horn und singen mit der eigenen Stimme ein russisches Lied – nachdem sie ihr Bühnenbild für die dadaistische Collage mit Texten von Charms und anderen Verrückten zerlegt haben..

Photos: Taschari Pipri



Links

http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-pankow/pankow/artikel/40755-der-verein-sinnergie-entwickelte-ein-umfangreiches-angebot/

Gesangsunterricht

In meinem Unterricht vermittle ich eine kindliche und spielerische Haltung zum Singen. Da der frei fließende Atem die Basis natürlichen und schönen Singens ist, muss es  zunächst darum gehen, den Atem zu “befreien”. Wir haben in unserem Alltag und meist auch bei vorherigen Gesangserfahrungen gelernt, den Atem zurückzuhalten. In diesem Zurückhalten manifestieren sich Spannungen und Widerstände physischer und psychischer Natur, die unseren freien Selbstausdruck behindern.
Ein anderes wichtiges Moment ist das Benutzen reiner Vokale, das uns sofort einen helleren und schöneren Klang und größere Beweglichkeit und Leichtigkeit ermöglicht.
Wir erinnern uns in diesem (Wieder-)Lernprozess einer Fähigkeit, die wir als Babies und Kleinkinder schon einmal besessen haben, nämlich ausdauernd und ohne Anstrengung Töne von großer Klangqualität zu erzeugen.
Meine Stimmarbeit ist ein Weg, um die in jedem von uns schlummernden Möglichkeiten des berührenden und freien stimmlichen Ausdrucks wieder zu erwecken und zu erweitern.

Ich würde mich freuen, Menschen beim Entdecken, Erkunden und Entwickeln ihrer natürlichen Fähigkeit zum Singen begleiten zu dürfen.

MEINE AUSBILDUNG
Ich habe bei Marianne Fischer-Kupfer in Dresden studiert. Andere wichtige GesangslehrerInnen waren die rumänische Sopranistin Magda Ianculescu und der Dresdner Bassbariton Matthias Henneberg.
Mitte der 90iger Jahre bin ich auf die Arbeit des Musik- und Begabungsforschers Heinrich Jakoby gestoßen und habe Kurse bei Sophie Ludwig, seiner langjährigen Mitarbeiterin, besucht. Diese Erfahrung war und ist wegweisend für mich. Sie ermöglichte mir einen völlig neuen, liebevollen Zugang zum Musizieren und zum Sprechen im Kontakt mit der eigenen Intention, dem Gegenstand des Ausdrucks und der aufgewendeten Energie.
Seit geraumer Zeit arbeite ich mit der amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Eve Slatner, die auf der Grundlage des „Libero Canto“ unterrichtet. Libero Canto basiert auf der methodischen Arbeit von Lajos Szamosi, einem ungarischen Sänger und Lehrer. Szamosi entwickelte eine Unterrichtsweise, die die Beseitigung von mentalen und emotionalen Blockaden und die Wiederherstellung einer jedem Menschen immanenten natürlichen Ordnung zum Ziel hat.

Hänsel und Gretel

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